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Einsatzbereiche – Publishing

Mathematica - als Publishing System, bis hin zur Webfähigkeit - webMathematica

Ein System, das mathematische Arbeitsblätter sowohl für das Internet als auch für den Druck erstellen kann, die nicht nur Text sondern auch hochauflösende Grafiken und interaktive Formeln enthalten, ist Mathematica oder, wenn diese Funktionalität in einer Webseite verfügbar sein soll, ist es webMathematica.

Mathematica: der Desktopansatz zum Publishing

Obwohl Mathematica den meisten Anwender von mathematischer Software als ein System zur Lösung von komplexen Berechnungen und Simulationen, bekannt ist, bietet es leistungsfähige Funktionen zur Publikation umfangreicher Texte, das mathematische Formeln (und Grafiken (auch bewegte) enthalten können.

Diese sind Bestandteil des plattformübergreifend identischen Notebookinterface, der Mathematica Benutzeroberfläche. Das Notebookinterface mit Symbolleisten und beliebig frei definierbaren Paletten, sowie vielen mitgelieferten Funktionspaletten, ist sowohl die Oberfläche in der Berechnungen ausgeführt werden können, als auch die Umgebung zum Programmieren und Bearbeiten von Texten, mit einer integrierten Rechtschreibprüfung.

Diese Benutzeroberfläche ist voll programmierbar und ermöglicht, Dokumente in unterschiedlichen Formaten hochauflösend zu erstellen. Das beste Beispiel ist die ungefähr 1000seitige, gedruckte Dokumentation zu Mathematica. Das Buch ist komplett in Mathematica geschrieben, gesetzt und für den Druck aufbereitet.

 Werfen Sie hier einen Blick auf die Online-Version der Mathematica-Dokumentation, die vollständig verlinkt ist.

reference.wolfram.com/mathematica/guide/Mathematica.html

Bei Mathematica liegt "hinter" einem Dokument ein Beschreibungsdatei, das so genannte Stylesheet. Es ist mit der Formatvorlage eines Textverarbeitungprogramms oder einem HTML-Stylsheet (.css) vergleichbar, besitzt jedoch umfangreichere Optionen. Diese Beschreibungsdatei teilt der grafischen Benutzeroberfläche zum Einen mit, wie ein Dokument am Bildschirm dargestellt werden soll und wie es gedruckt wird. Je nach Beschreibungsdatei können sich Bildschirm- und Druckdarstellung vollständig unterschieden, trotz des gleichen Inhalts.

Mathematica ermöglicht also - darin in Ansätzen einem Content Management System vergleichbar - ein Dokument wie z.B. ein Aufgabenblatt für die Abiturprüfung mit allen Lösungen, Erklärungen, Nebenkommentaren zu verwalten.

Aus dem fertigen Dokument, das Aufgaben und Lösungen enthält kann der Anwender verschiedene Dokumente, die jeweils Teile des Zentraldokuments sind durch Mathematica erzeugen lassen.

Zum Beispiel:

  • das Aufgabenblatt für die Schüler
  • das Aufgabenblatt für den Lehrer, mit zusätzlichen Kommentaren
  • das Lösungsblatt
  • eine Webseite


Publicon

Werden die Funktionen zur Ausführung von Berechnung nicht zwingend benötigt, können Anwender auch auf die Applikation Publicon, das ebenfalls von Wolfram Research entwickelt wurde, zurückgreifen.

Publicon ist ein grafisches WYSIWYG Frontend zur Erstellung technisch-wissenschaftlicher Dokumente. Es unterstützt den Anwender beim Publizieren, indem es zahlreiche Dokumentvorlagen und zahlreichen Konvertierungsmöglichkeiten bereit stellt.

So ermöglicht es, in LaTeX zu publizieren, ohne dessen komplexe Syntax zu verstehen oder Programmierkenntnisse für die Makro-Anpassung besitzen zu müssen. Was der Anwender in LaTeX mühsam über die Tastatur eingeben und zunächst viel Arbeitszeit für die individuelle Anpassung seines Editors aufwenden muss, um z. B. Befehle auf Tastaturkürzel zu legen, kostet ihn hier nur wenig Zeit. In Publicon lassen sich Formeln und Tabellen über Paletten editieren, es findet eine automatische Steuerung des Fließtextes statt, der sich an jede Fensterbreite anpasst und dazu sind die Dokumente so strukturiert, dass sich ihr Autor an jeder Stelle im Dokument durch die hierarchisch gegliederten Überschriften sofort zurechtfindet.

Publicon ist zu Mathematica hunderprozentig kompatibel - in Mathematica gesetzte Formeln und Grafiken können ohne weiteres nach Publicon kopiert werden. Dies funktioniert auch umgekehrt: in Publicon gesetzte Formen lassen sich problemlos nach Mathematica kopieren und dort berechnen.

 Hier erhalten Sie weitere Informationen zu Publicon


webMathematica: der Webansatz zum Publishing

Diese Lösung kann auch mit webMathematica realisiert werden. Im Unterschied zu Mathematica arbeitet webMathematica vollständig im Internet, d. h. Mathematica läuft über einen Webserver.

Damit lässt sich interaktives Lehrmaterial mit mathematisch-technischem oder physikalischem Inhalt im Internet zu präsentieren, Lehrveranstaltungen lassen sich über das Internet vermitteln (E-Learning, Distance-Learning) oder einfach Vorlesungsskripte weltweit publizieren.

 Mehr zur Technologie und den Möglichkeiten zu webMathematica finden Sie auf unseren Webseiten

 Beispiele von webMathematica Seiten sehen Sie auf dem ADDITIVE webMathematica Server

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