Lizenzierung – Lizenzformen für Gaussian

Lizenzformen für Gaussian

Gaussian/GausView sind in vielen verschiedenen Lizenzformen erhältlich, angefangen bei einem Einzelbenutzerpaket bis zu einer Institutions- bzw. unternehmensweiten Site-Lizenz. Im Folgenden werden zwei typische Installationsvarianten aufgeführt, jedoch empfehlen wir Ihnen eine ausführliche Lizenzberatung mit unseren Mitarbeitern unter der Telefonnummer +49 (0) 6172 - 59 05 - 30 oder per E-Mail an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it..

Typische Umgebung für Gaussian und GaussView

1. Variante: Installation von Gaussian und GaussView auf derselben Maschine

Bei dieser Variante wird üblicherweise sowohl Gaussian und als auch GaussView auf einen Server (Linux) installiert. Alle Tätigkeiten werden vor Ort durchgeführt oder man verbindet sich von einer Arbeitsstation aus (z. B. Windows) über SSH zu einem Terminal des Servers. So kann man über die Kommandozeile Gaussian-Jobs absenden und Input/Output-Dateien einsehen. Wenn ein Windows-System auf der Arbeitsstation verwendet wird, sollte ein X-Server (z. B. XMING) installiert sein, damit man über das Terminal auch GaussView starten kann, wobei das Display der Anwendung vom LINUX-Server auf die Windows-Arbeitsstation umgeleitet wird.

Vorteile: Kostengünstigere Variante
Nachteile: Benötigt eine hohe Bandbreite zwischen Arbeitsstation und Server, da viel Datenverkehr anfällt; kann etwas behäbig reagieren; Terminal für die Ausgabe von GaussView über X-Windows benötigt.

2. Variante: Installation von Gaussian und auch GaussView auf verschiedenen Maschinen

Die reine Arbeitsstation wird mit GaussView versehen und die Jobs von dort an den Rechner mit Gaussian verschickt. Es wird dadurch keine X-Server-Umgebung benötigt. Input-Dateien und Job-Einstellungen werden direkt auf der Arbeitsstation bearbeitet (z. B. Strukturen definieren). Die Input-Dateien werden anschließend auf den Server kopiert und der Job kann gestartet werden. Output-Dateien werden dann vom Server abgeholt und mit GaussView an der Arbeitsstation dargestellt (z.B. die finale Strukturen und den Optimierungsprozess). Die Arbeitsstation sollte auch Gaussian Utilities (oder Gaussian falls umbedingt gewünscht) installiert haben, damit man die Checkpoint-Datein analysieren und GaussView vollständig nutzen kann (Generieren von Daten zu Anzeige der Orbitale, Schwingungszustände etc.).

Vorteile: Der zugrunde liegende Datenverkehr ist hier sehr viel geringer als bei Variante 1, somit ist auch eine geringe Bandbreite für den Betrieb ausreichend.
Nachteil: Benötigt zusätzliche GaussView-Lizenzen für die Arbeitsstationen, dadurch kostenintensiver als Variante 1.

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