10133

OriginPro für Life Science

Life-Science-Daten folgen oft wohldefinierten Versuchsstrukturen - Dosis-Wirkungs-Untersuchungen, gruppierten Replikationen, Zeitverlaufsmessungen und multifaktoriellen Experimenten. Die korrekte Aufbereitung dieser Daten ist für eine aussagekräftige Analyse unerlässlich, kann jedoch mit Allzweckwerkzeugen mühsam und fehleranfällig sein.

Seit OriginPro 2026b bietet der neue Bedienoberflächenmodus Life Science spezialisierte strukturierte Datentabellen, kontextsensitive Menüs und integrierte Analysehilfsmittel, die für Workflows im Bereich Life Science entwickelt wurden. Anwender können Daten aus GraphPad® Prism, Excel® und anderen Quellen importieren und sie dann in einer einzigen Umgebung analysieren, zeichnen und Berichte aus ihnen erzeugen.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Daten mithilfe von Tabellentypen, die dem Untersuchungsplan entsprechen, organisieren
  • Beziehungen zwischen Behandlungsgruppen, Wiederholungen und Faktoren beibehalten
  • Vorhandene Datensätze von GraphPad® Prism direkt wieder importieren und nutzen
  • Auf Diagramme und Analysewerkzeuge zugreifen, die sich automatisch an die Datenstruktur anpassen
  • Abbildungen in Publikationsqualität mit wenigen manuellen Schritten erstellen
  • Reproduzierbarkeit durch eine konsistente, strukturierte Datenorganisation verbessern

Einfache Übertragung aus GraphPad® Prism

Forscher, die GraphPad® Prism verwenden, können vorhandene Daten schnell in OriginPros strukturierte Tabellen übertragen. Für viele gängige Prism-Tabellenformate ist keine manuelle Umstrukturierung erforderlich.

  • Datentabellen aus Prism-Projektdateien (.prism and .pzfx) importieren
  • Daten direkt aus Prism kopieren und einfügen
  • Allgemeine Life-Science-Datenlayouts bewahren
  • Analyse mit OriginPros umfangreichen Hilfsmitteln zur grafischen Darstellung und Statistik fortsetzen
  • Über klassische Prism-Workflows mit fortgeschrittenen Funktionen für Visualisierung, Automatisierung und Datenmanagement hinaus erweitern

Experimentdaten organisieren und untersuchen

Strukturierte Tabellen machen es einfacher, Daten auf eine Weise zu organisieren, in der Experimente tatsächlich durchgeführt werden, anstatt Informationen in flache Tabellenkalkulationsblätter zu pressen.

Beispiele:

  • Untersuchungen zur Zellviabilität mit Behandlungsgruppen und Replikationen
  • Zeitverlaufsexperimente
  • Untersuchungen zur Gen- und Proteinexpression
  • Pharmakologie und Dosis-Wirkungs-Analysen
  • Tieruntersuchungen mit mehreren Einflussfaktoren
  • Omics-Datensätze mit Annotationen und Metadaten

Anwender können Messwerte, Versuchsbedingungen, Probeninformationen, Anmerkungen und Metadaten an einem Ort speichern. Sie betrachten Daten aus verschiedenen Perspektiven, ohne Arbeitsblätter manuell neu anordnen zu müssen. Sie vergleichen Versuchsgruppen und entdecken aussagekräftige Muster, während sie die Struktur und den Kontext ihres ursprünglichen Datensatzes beibehalten.

Von der Datenerfassung über die Analyse bis hin zur Visualisierung helfen strukturierte Tabellen dabei, komplexe Datensätze zu verwalten, die Rückverfolgbarkeit und Reproduzierbarkeit zu verbessern und tiefere Einblicke aus den Experimenten zu gewinnen.

Daten direkt aus strukturierten Tabellen zeichnen

Anwender entdecken Muster, Trends und Zusammenhänge in ihren Daten. Die Grafikwerkzeuge sind so konzipiert, dass sie nahtlos mit strukturierten Datensätzen zusammenarbeiten und so den Übergang von der Datenuntersuchung zur Präsentation erleichtern.

Die Auswahl der Workflows ist groß:

  • Balken- und Säulendiagramme
  • Streu- und Punktdiagramme
  • Boxdiagramme
  • Violindiagramme
  • Linien- und Zeitverlaufsdiagramme
  • Gruppierte und multifaktorielle Visualisierungen
  • Heatmaps

Anwender passen ihre Diagramme benutzerdefiniert an und speichern ihre Einstellungen als Vorlage für die zukünftige Verwendung. Sie vergleichen Gruppen, erkennen Trends, identifizieren Ausreißer und erstellen publikationsreife Diagramme, die ihnen helfen, Erkenntnisse zu gewinnen und die Geschichte hinter ihren Daten zu erzählen.

Integrierte statistische Analyse

Anwender können gängige Analysen im Bereich der Biowissenschaften direkt anhand strukturierter Daten durchführen, ohne Datensätze manuell neu organisieren oder Daten in separate Statistikprogramme exportieren zu müssen.

Beispiele:

  • Deskriptive Statistik
  • t-Tests und nicht-parametrische Tests
  • Einfache, zweifache und dreifache ANOVA ANOVA bei wiederholten Messungen
  • Lineare und nichtlineare Regression
  • Korrelationsanalysen
  • Lebensdaueranalyse
  • Dosis-Wirkungs-Untersuchung und Kurvenanpassung

Analysewerkzeuge erkennen automatisch die in strukturierten Tabellen gespeicherten Versuchsfaktoren, Gruppen und Replikationen. Anwender wechseln nahtlos von der Datenorganisation zur statistischen Analyse und Visualisierung, wobei der vollständige Versuchskontext, die Rückverfolgbarkeit und die Reproduzierbarkeit erhalten bleiben.